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Ergebnisse des Wettbewerbs 2021/22

„Über Grenzen hinweg: Deutsch-Französische Lebenswege“

Vielen Dank an alle 388 Schülerinnen und Schüler, die in dieser Wettbewerbsrunde EUSTORY-France 2021/22 mit dabei waren!

Das Thema Der deutsch-französische Geschichtswettbewerb EUSTORY-France lädt Schülerinnen und Schüler mit der Wettbewerbsrunde 2021/2022 dazu ein, auf Spurensuche zu gehen und über Frauen und Männer aus Deutschland und Frankreich zu recherchieren, die aus ganz unterschiedlichen Gründen, vor Kurzem oder schon vor langer Zeit, „Grenzgängerinnen“ und „Grenzgänger“ waren. Als solche haben diese Männer und Frauen vielfache Verbindungen zwischen den beiden Ländern geknüpft: entweder indem sie sich definitiv von einem Land ins andere begeben haben, oder indem sie mehrfach zwischen den Ländern gewechselt haben. Manche von ihnen haben das als bekannte Persönlichkeiten getan, andere waren und blieben gänzlich unbekannt. Alle jedoch haben irgendwie ihren Teil zu dem beigetragen, was man heute die „deutsch-französische Freundschaft“ nennt, die 1963 durch den Elysée-Vertrag offiziell proklamiert und 2019 durch den Vertrag von Aachen bekräftigt wurde. Der diesjährige Wettbewerb möchte die Gelegenheit bieten, anhand der vielen individuellen Lebenswege und Geschichten dieser Menschen „Geschichte“ zu entdecken und herauszufinden, ob sie darin Zeuginnen und Zeugen, federführende Akteurinnen und Akteure oder Opfer waren und ob sich die Lebenswege aus Liebe, Bestrebungen, dem Wunsch nach Freiheit ergeben haben – oder ob sie unter Zwang und durch den Wahnsinn und das Böse im Menschen entstanden sind. Welche Schicksale haben diese Frauen und Männer erlitten? Welche Freuden, welche Tragödien haben sie durchlebt? Was genau haben diese „Grenzgängerinnen“ und „Grenzgänger“ aus ihrer alten in die neue Heimat mitgebracht und was haben sie vermittelt? Was haben sie auf ihrem Weg zurückgelassen und warum? Welches Erbe kann auf sie zurückgeführt werden, welche Initiativen, welche Einrichtungen sind aus ihrem Wirken hervorgegangen? Dies sind nur einige der zu verfolgenden Spuren, die zum Nachdenken über unsere Gesellschaften und deren Vielfalt und reichhaltige Geschichte anregen. Gesellschaften, in denen es nie besonders einfach war, als Fremde oder Fremder, Migrantin oder Migrant angesehen zu werden…

Die Preisträgerinnen und Preisträger Die Jury hat entschieden, folgende Beiträge mit einem Preis auszuzeichnen: Preise MittelstufeErster Preis ex aequo 1) « Paula Modersohn-Becker, passeuse de frontières » Pop-up Buch, erstellt von einer Gruppe von Schüler:innen aus der Troisième (9. Klasse) des Collège Claude Bernard, Paris. 2) « Hier will ich leben. Der deutsche Portrait- und Modefotograf Willly Maiwald in seiner französischen Wahlheimat » Graphic Novel, erstellt von einem Schüler aus der 8. Klasse des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums, Münster. Zweiter Preis ex aequo 1) « Mamadou Diaby, ein Grenzgänger aus Guinea » Video, erstellt von einer 8. Klasse der Städtischen Realschule, Bad Münstereifel. 2) « Passeurs de frontières malgré eux : les Alsaciens au XIXe et XXe siècle » Internetseite, erstellt von einer Gruppe von Schüler:innen aus der Quatrième (8. Klasse) und Troisième (9. Klasse) des Collège Jacques Prévert, Wintzenheim. Preise OberstufeErster Preis ex aequo 1) « Die deutsch-französische Freundschaft und die Freiheit innerhalb des europäischen Raumes » Video, erstellt von einer Gruppe von Schüler:innen aus der Seconde (10. Klasse) ohne Tutor:in des Lycée Fabert, Metz. 2) « Auf Spurensuche des Kriegsgefangenenlagers Bockhorst » Video, erstellt von einer 13. Klasse des Fachgymnasiums des Regionalen Beruflichen Bildungszentrums, Güstrow. Tandem-PreisErster Preis « L’itinéraire franco-allemand d’André (Rossel-)Kirschen » Historischer Comic, erstellt von einer Gruppe von Schülerinnen aus der Troisième des Collège Roland Dorgelès, Longvic und aus der 11. Klasse der Hildegardis-Schule, Bochum. Zweiter Preis « Sur les traces des Huguenots. La tolérance n’a pas de frontière – Auf den Spuren der Hugenotten. Toleranz kennt keine Grenzen » Illustriertes Kinderbuch, erstellt von zwei Schülerinnen aus der Terminale des Lycée Prieur de la Côte d’Or, Auxonne und der 13. Klasse des Konrad-Adenauer-Gymnasiums, Westerburg. Dritter Preis « Wenn Grenzen nicht mehr trennen / une frontière de trop » Illustrierter Text, erstellt von einer Gruppe von Schüler:innen aus der Troisième des Collège Louis Armand, Golbey und der 8. Klasse der Maria-Montessori-Gesamtschule, Meerbusch. Sonderpreis der Jury 1) « Grenzenlose Liebe » Internetseite, erstellt von einem Schüler aus der 8. Klasse der Wilhelm von Humboldt Online-Privatschule. 2)  Nur geografisch getrennt » Lied, erarbeitet von einem Schüler der Première des Lycée Français de Düsseldorf.